Was ist ein Stromrechner?
Ein Stromrechner ist ein Programm, welches Ihnen unabhängig und aktuell, eine Übersicht aller vor Ort verfügbaren Stromanbietern und Stromtarifen anzeigen kann. Ein optimales Hilfsmittel für einen Stromvergleich, denn der Stromrechner ist zeit- und ortsunabhängig im Internet online und kostenlos nutzbar.
Wie finde ich einen günstigen Gasanbieter?
Indem Sie im Internet, am Besten mithilfe eines Gastarifrechners, einen Gasvergleich durchführen. Auf diese Weise bekommen Sie ganz aktuellen Angebote und Gastarife angezeigt, und können sich den günstigsten Gasanbieter zum Wechsel aussuchen.
Wie funktioniert ein DSL-Preisvergleich?
Es gibt heutzutage fast soviele DSL-Anbieter wie bei Strom oder Gas. Deshalb ist es immer wichtig, dass man auf seine DSL-Bedürfnisse achtet, und sich einen zugeschnittenen und günstigen DSL-Tarif besorgt. Das geht schnell und bequem mit einem DSL-Tarifrechner, wo man alle seine Wünsche angeben kann.
Sind Kfz-Versicherungsbeiträge nicht überall gleich?
Nein. Es handelt sich bei der Kfz-Haftpflicht zwar um eine gesetzlich vorgegebene Versicherung, jedoch macht die Beiträge jede Versicherung selbst. Und wer eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen will, der sollte erst recht einen Versicherungsvergleich durchführen. Alle Infos dazu finden Sie bei uns.
Stromanbieterwechsel
Viele Verbraucher scheuen den Wechsel des Stromversorgers, sei es aus Unkenntnis über die Abwicklung des Anbieterwechsels oder auch aus Sorge darüber, in einer Übergangszeit möglicherweise von der Stromversorgung abgeschnitten zu sein. Doch diese Bedenken sind unbegründet: Hat man mithilfe eines Stromtarifrechners einen Vergleich der Strompreise gemacht und sich für einen günstigeren Anbieter entschieden und gewechselt – auch dies kann man problemlos online erledigen – kündigt in der Regel der neue Stromanbieter beim bisherigen Lieferanten und koordiniert die erforderliche Umstellungszeit, sodass sich an der Stromversorgung nichts ändert. Denn diese stammt weiterhin aus dem regionalen Netz. Neu ist, dass der neue Anbieter den Strom hier zusätzlich einspeist und an den regionalen Energieversorger eine Durchgangsgebühr entrichtet. Für den Verbraucher ändert sich spürbar also nichts, mit Ausnahme der Stromrechnung, die von einem anderen Unternehmen stammt. Verbraucherzentralen informieren über alles, was man über den Anbieterwechsel wissen sollte, unter www.verbraucher.de oder in einem Flyer, der in den Beratungsstellen erhältlich ist.
Einzig Kunden mit einer Nachtspeicherheizung können zurzeit noch nicht den Anbieter wechseln. Die Gründe hierfür sind, dass bisher nur örtliche Versorger Nachtstrom anbieten und dass der Einbau eines Zweittarifzählers notwendig würde. Ein neuer Anbieter würde nicht zwischen Tag- und Nachtstrom differenzieren, letztendlich wäre der dann zu zahlende Preis deutlich höher als beim örtlichen Energielieferanten.
Wurden beim bisherigen Versorger keine längeren Kündigungsfristen vereinbart, dauert der Anbieterwechsel meist sechs bis acht Wochen. Die üblichen Fristen belaufen sich auf vier Wochen zum Monatsende. Empfehlenswert sind möglichst kurze Vertragslaufzeiten sowie eine Kündigungsfrist von ein bis maximal drei Monaten, um bei etwaigen Preiserhöhungen flexibel zu bleiben.
Ihr ehemaliger Vertragspartner schickt Ihnen eine Kündigungsbestätigung und seine Abschlussrechnung, vom neuen Anbieter erhalten Sie Ihre aktuellen Vertragsunterlagen. Folgende Angaben sollten Sie griffbereit haben: Zählernummer- und stand, Termin der Vertragsänderung, Ihre Kundennummer beim alten Anbieter und der bisherige Jahresverbrauch. Laut Gesetz können Sie innerhalb von vierzehn Tagen von dem abgeschlossenen Vertrag zurücktreten. Ihr neuer Stromversorger wird Sie auf Wunsch über das Handling bei einem Beratungsgespräch informieren.
Fast immer läuft der Wechsel völlig unproblematisch ab. Doch weisen Verbraucherzentralen darauf hin, dass es durch ein erhöhtes Aufkommen beim Anbieterwechsel in den letzten Monaten gelegentlich zu Verzögerungen kam. Manch Stromlieferant konnte der starken Kundenfrequenz nicht gerecht werden. Das ist für den Verbraucher insofern ärgerlich, da man gegebenenfalls die überhöhten Tarife des alten Versorgers noch länger als gewünscht bezahlen muss.
Doch was tun? Hat man nach zwei Wochen noch keine schriftliche Vertragsbestätigung des neuen Stromanbieters bekommen, sollte man eine Nachfrist von sieben bis acht Tagen setzen. Zeigt auch das noch nicht die erwünschte Wirkung, fordert man die Kündigungsunterlagen und die Anmeldung beim Netzbetreiber vom neuen Vertragspartner an. Ist der Wechsel nach sechs Wochen noch immer nicht vollendet, kann man nach einer weiteren Fristsetzung, vom Vertrag zurücktreten.