Was ist ein Stromrechner?
Ein Stromrechner ist ein Programm, welches Ihnen unabhängig und aktuell, eine Übersicht aller vor Ort verfügbaren Stromanbietern und Stromtarifen anzeigen kann. Ein optimales Hilfsmittel für einen Stromvergleich, denn der Stromrechner ist zeit- und ortsunabhängig im Internet online und kostenlos nutzbar.


Wie finde ich einen günstigen Gasanbieter?
Indem Sie im Internet, am Besten mithilfe eines Gastarifrechners, einen Gasvergleich durchführen. Auf diese Weise bekommen Sie ganz aktuellen Angebote und Gastarife angezeigt, und können sich den günstigsten Gasanbieter zum Wechsel aussuchen.


Wie funktioniert ein DSL-Preisvergleich?
Es gibt heutzutage fast soviele DSL-Anbieter wie bei Strom oder Gas. Deshalb ist es immer wichtig, dass man auf seine DSL-Bedürfnisse achtet, und sich einen zugeschnittenen und günstigen DSL-Tarif besorgt. Das geht schnell und bequem mit einem DSL-Tarifrechner, wo man alle seine Wünsche angeben kann.


Sind Kfz-Versicherungsbeiträge nicht überall gleich?
Nein. Es handelt sich bei der Kfz-Haftpflicht zwar um eine gesetzlich vorgegebene Versicherung, jedoch macht die Beiträge jede Versicherung selbst. Und wer eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen will, der sollte erst recht einen Versicherungsvergleich durchführen. Alle Infos dazu finden Sie bei uns.


Strompreise

Seit den Siebziger Jahren steigen die Strompreise stetig, in den letzten Jahren verlaufen diese Preissteigerungen zum Unmut der Verbraucher geradezu explosionsartig. Die Strom- und Heizkosten sind seit 2002 um sage und schreibe 55 % angestiegen – so das Statistische Bundesamt. Und da auch Kraftstoffe mittlerweile 54,4 % mehr als noch vor sechs Jahren kosten, treffen diese Entwicklungen den Verbraucher dort, wo er es am schmerzlichsten spürt: am sinkenden Budget in seinem Geldbeutel.
Seit 1998 regulieren sich die Strompreise auf dem Markt im freien Wettbewerb. Doch die Hoffnung der Verbraucher auf eine Senkung der Preise schwand bald dahin: Durch Unternehmensfusionen konnten sich letztendlich vier große Stromanbieter durchsetzen, die den Markt beherrschen und die Preise bestimmen. So gehören die deutschen Strompreise mittlerweile zu den höchsten innerhalb Europas.

Presseberichte über die steigenden Gewinne der großen Energieversorger und der Verdacht auf kartellrechtswidrige Preisabsprachen tragen zum Zorn der Stromkunden bei.
Die Strompreise setzen sich aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Bestandteile zusammen: Dazu gehören: Steuern und Abgaben mit circa 40 %; die Konzessionsabgabe an die Kommunen, die für das Einräumen von Wegerechten fällig wird; die Umlage nach dem »Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz« (KWK-G), die zur Förderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung erhoben wird; die EEG-Umlage: Sie bezieht sich auf das »Gesetz zur Förderung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien«. Hinzu kamen in den letzten Jahren die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3 % und die Erhebung der Ökosteuer. Auf die Kosten für die Stromerzeugung und den Vertrieb entfallen vergleichsweise nur geringe Anteile. Die Netzkosten machen etwa 36 % aus. Sie werden fällig, wenn ein Energieanbieter ein fremdes Stromnetz nutzt.

Die Bundesnetzagentur ist für die Prüfung und Genehmigung der Netzkosten zuständig. Seit Inkrafttreten des neuen Kartellrechts am 1. Januar 2008 hat das Bundeskartellamt die Möglichkeit, das uneingeschränkte nach oben Klettern der Strompreise zu regulieren.
Die meisten Stromanbieter bevorraten sich auf Jahre im Voraus mit Strom, sofern sie ihn nicht selbst erzeugen. Alle anderen kaufen den Strom an der Energiebörse (EEX) in Leipzig. Hier wird nicht nur mit Strom gehandelt, sondern auch mit Gas und CO2-Emissionsberechtigungen. Auch der massive Anstieg der Importpreise für Strom hat sich auf die Endabnehmerpreise ausgewirkt.

Verbraucherzentralen weisen dennoch darauf hin, dass die Höhe der Strompreiserhöhungen in den letzten Jahren in keiner Weise zu vertreten sei, und rufen die Verbraucher zum Wechsel des Stromanbieters auf. Nur so lasse sich der Wettbewerb verschärfen. Die bundesweite Verbraucherkampagne unter dem Motto "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen" stieß 2007 auf ein reges Interesse. Auch die persönlichen Beratungsangebote der Verbraucherzentralen für all jene, die keinen Zugang zum Internet haben, wurden stark in Anspruch genommen. Allein 2007 wechselten doppelt so viele Kunden den Stromanbieter wie noch im Jahr zuvor.